Donnerstag, 27. Mai 2010

RTL und die neue Moral - von Chorus

Worin besteht diese Moral? Nun, hierzulande wohl in erster Linie darin Begriffen wie Menschlichkeit , Mitgefühl und Solidarität einen möglichst negativen Stellenwert zu geben.
Man setzt sich Ziele und der Weg zu diesen Zielen wird durch Egomanie und eine damit einhergehende Gewissenlosigkeit gepflastert.
Deutlich wird dies insbesondere durch das Format Big Brother, dessen Vorgehensweise und die Auswahl bestimmter Charaktere, die eben jene Egomanie auf das Anschaulichste bedienen.

Klaus ist der neue Mensch - ein Charakter, der sich selbst die Rolle eines von der Gesellschaft geächteten, missbrauchten, unverstandenen und verratenen Mannes sieht, bzw. der diese Rolle innerhalb des Formates verkörpert oder verkörpern soll. Warum tut er dies?
Nun, in erster Liene wohl deshalb, weil er bestimmte Schichten dieser Gesellschaft auf das trefflichste einzuschätzen vermag. Er weiss, dass grosse Teile der Bevölkerung sich exakt in dem spiegeln, was er zu verkörpern sucht.
Einen Menschen, der auf Grund seines vermeintlich hohen moralischen Anspruchs durch eine Gruppe Anderer in die Position dieses augenscheinlichen Aussenseiters gedrängt wird, die diesen seinen Ansprüchen zuwider handeln.
Den wohl meisten Zuschauern ist diese Rolle wohlbekannt. Mit einem Unterschied - Klaus wehrt sich dort, wo sie sich nicht wehren können. Er wagt den Aufstand dort, wo sie selbst sich nicht in der Lage wähnen, kämpferisch ihren Standpunkt zu vertreten und damit auch noch einen "Sieg" erringen.
Die Wahl der Mittel spielt in der Indentifiktion mit der Person keinerlei Rolle mehr. Da werden moralische Werte über Board geworfen, deren Verlust sonst wimmernd beklagt wird.

So wie Klaus möchte er sein, der kleine Mann auf der Strasse, der Untertan, der Franz Biberkopf der Neuzeit - grossherzig, gutmütig, naiv und treu........entwickelt er sich unter dem Eindruck der Spiegelung zu einem selbstgefälligen, dreisten und verlogenen Zerrbild, dem jedwede Form von Mitmenschlichkeit abgeht. Er gefällt sich wie sein Vorbild in der Opferrolle und wird dabei selbst blind für die Realität.

Dass dies aber von einem Medienmulti durchaus gewollt ist, kann nicht mehr in sein Bewusstsein vordringen. Es ist ein Spiel und nicht nur der oder die Bewohner sind die Spielfiguren, sondern WIR sind die kleinen Holzklötzechen auf dem Spielbrett von RTL.
WIR sind es, die instrumentalisert werden. WIR bedienen indem wir die Quoten pushen und die damit die Werbeeinnahme in ungeahnte Höhen schnellen lassen. WIR sind es, die anstatt unser Geld sinnvoll zu verwenden durch unsere Anrufe für oder gegen einen Bewohner die Portokassen von RTL füllen. WIR sind die Marionetten, die lenkbaren Idioten, die einen Veitstanz nach den Pfeifentönen von RTL tanzen. RTL hat seinen Rattenfänger gefunden, der die Ratten in den Fluten der eigenen Gier und des Hasses ersaufen lässt.

Ein utopisches Szenario? Weit gefehlt, gelebte Realität.

George Orwell mit Big Brother auf der einen Seite, Die Welle auf der anderen Seite. Das wäre dann exemplarisch der Weg, der Werdegang dessen was mit einem "Klaus" eingeläutet wird.

Wer sich damit identifizieren kann und will, sollte sich die Frage stellen, was dies letztlich in aller Konsequenz zur Folge hat.

Ich weiss es es und werde mich diesbezüglich mit allen mir zur Verfügungen stehenden Mitteln dessen erwehren. Man muss sich entscheiden und ich habe mich entschieden.

Kommentare:

cop552 hat gesagt…

Tja das ist es was mir Angst macht, dass es immer Menschen geben wird, die sich so eine Figur, wie Klaus sie verkörpert, ausschauen und erheben. Das alles um sich selbst Groß vorzukommen und Bedeutung zu gewinnen. DANKE DAFÜR AN ENDEMOL, ich könnte Kotzen...............

Stefan9999 hat gesagt…

Verwechselt bitte nicht RTL und RTL II. Die RTL-Group hält nur einen Minderheitenanteil von 36,9% am RTL II.

Anonymous hat gesagt…

Deutschland brauchte nach dem 2. Weltkrieg eine Staatsordnung um verleitende Machtkonzentration zu unterbinden.

Durch die föderale Staatsordnung hat es eine Beschränkung politischer Macht durch ihre Aufteilung auf unterschiedliche Ebenen gegeben. Das föderalistische System mit Bundesstaaten.

Für die Verteilung der Macht in der Medienwelt sollte die Gründung von Landesmedienanstalten dienen.

Die Aufgabe der 14 Landesmedienanstalten sollte u.a. sein, die Sicherung der Meinungsvielfalt im Bereich des privaten Rundfunks, die Verfolgung von Verstößen gegen Werberichtlinien und -Gesetze, gegen Jugendschutzvorschriften und im Bereich der Telemedien auch die Verfolgung etwa rechtsradikaler Inhalte. (Ausschnitt aus Wikipedia)

Ich bin der Meinung, dass die Landesmedienanstalten nur noch ein Haufen Verwaltung ist, den wir mit den Rundfunkgebühren finanzieren müssen. Die machen sich kaum Gedanken über die Inhalte, der von ihnen genehmigten Sender. Das einzige, was für die noch wichtig ist, ist die Minutenlänge der Werbung zu prüfen, denn bei Überziehung müssen die privaten Sender Strafe zahlen.

Auf die Inhalte achtet schon lange niemand mehr und keinen stört es? Ausser uns...

IchGlaubsNicht hat gesagt…

Dass dies aber von einem Medienmulti durchaus gewollt ist, kann nicht mehr in sein Bewusstsein vordringen. Es ist ein Spiel und nicht nur der oder die Bewohner sind die Spielfiguren, sondern WIR sind die kleinen Holzklötzechen auf dem Spielbrett von RTL.

Mir aus dem Herzen gesprochen!
Es gilt die feine Grenze zwischen Gleichgültigkeit und Identifikation zu finden!

Chorus hat gesagt…

*Anonym hat gesagt...


Auf die Inhalte achtet schon lange niemand mehr und keinen stört es? Ausser uns...*


Ich sehe es so..........wie behalten uns vor nicht zu den Ratten zu zählen, die dem Klang der Pfeife folgen ( und auch nicht dem Klang eisenbeschlagener Stiefel und dem Schlag der Trommeln).

Entscheidend ist das die eigene Wahrnehmung noch stimmt und in der Lage ist, dem zu begegnen was anderen die Sinne zu vernebeln droht.

Jedermann hat die Wahl.

Anonymous hat gesagt…

Ich würde ja mal ganz woanders ansetzen: Und zwar bei der nicht mehr existierenden kamerafreien Stunde.

Die kamerafreie Stunde war eine Grundbedingung, damit das Projekt BB im TV überhaupt zugelassen wurde.
Gerade um den Bewohnern mal einen "Ruhepol" zu gönnen, um diese Nervenzusammenbrüche, die sich in der jetzigen Staffel häufen, so gut wie möglich zu vermeiden.

Angeblich soll es in dieser Staffel ja auch eine mutmaßliche kamerafreie Stunde geben, aber nur einzeln, und das nach Voranmeldung und eventuelle Genehmigung durch BB.

Für mich sieht das nach einer Aushebelung der Garantie auf eine kamerafreie Stunde aus. Und das kratzt auch an einem wesentlichen Menschenrecht - dem auf Freiheit.

Denn die sollte es auch im BB-Haus geben, wenn auch nur für eine Stunde am Tag.

P.S.
Die lückenlose Dokumentation der Nichtexistenz der kamerafreien Stunde haben wir übrigens Klaus zu verdanken (wenn von ihm auch nicht so gewollt), da er ja frühmorgens regelmäßig seine Kontrollrundgänge macht.

P.P.S.
Ich lasse mich aber auh gern vom Gegenteil überzeugen, falls ich das zu eng sehe. ;)

Chorus hat gesagt…

@ Anonym

Die Tatsache das Menschen dazu gedungen werden vermeindlich auf die Rechte zu verzichten, die Generationen vor ihnen über Jahrhunderte erkämpft haben, zeugt nur mehr davon, das hier die Gier und der Machtanspruch eines Multis einen Rückschritt in geradezu archaische Zustände einläutet.
Der Umstand das ein Macchiavelli für Arme, in Form eines Klaus zum Sinnbild einer Doktrin wird, die für sich in Anspruch nimmt sich über grundlegende Menschenrechte zu erheben, zeigt den Weg auf zurück zu einem Wertesystem in dem der einzelne Mensch nichts mehr zählt, in der ein Menschenleben wertlos wird.

Das was Richard Bachmann alias Stephen King vor über zwanzig Jahren in seinem Roman "The Running Man" als Horrorszenario einer entmenschlichten Medienkultur formulierte wird mehr und mehr zu erschreckenden Wirklichkeit.

Anonymous hat gesagt…

Nunja, diese Bestseller-Autoren, die Effekthascherei betreiben um des lieben Mammons Willen, sind eigentlich kein Maßstab der Dinge.

Wirklich gute Schriftsteller haben sich immer dadurch ausgezeichnet, daß sie aufzeigen, wie man auch unter widrigsten Umständen seine Menschlichkeit bewahrt. Und das wissen die Rechtschaffenen auch zu würdigen und das wird sich auch so schnell nicht ändern lassen. Auch nicht durch Trash-TV mit der Brechstange.

jef1 hat gesagt…

Ich bin nicht so sehr vom Format der Sendung oder von der Auswahl der 'Mitspieler' entsetzt.
Da alles auf freiwilliger Basis geschieht und nur freie, volljährige ('erwachsen' kann ich einige BW nicht nennen) Personen an BB teilnehmen, gehen mich die Entscheidungen, die sie für sich selbst treffen, nichts an.

Was mich aber (auch als 'nur' TZF-Zuschauer) total schockiert, ist die Tatsache, dass dieses selbstherrliche, realitätsferne Manneken-Pix unter den Zuschauern trotz seiner ständigen Lügen, wahrheitswidrigen Behauptungen, menschenverachtenden Aktionen und Provokationen immer noch eine so riesige Fan-Base hat.
Ein solches Verhalten mag für den Bösewicht einer Soap passend sein, aber nicht für ein Reality-Format, bei dem echte Menschen (nicht Schauspieler in einer Rolle) zutiefst verletzt werden (ich denke nur an den widerwärtigen Psycho-Krieg gg. Jenny).
Und selbst dann schreien seine Anhänger nach dem Staatsanwalt und wollen Jenny als 'trinkende Schlägerin' anprangern *wacko*?
Ich habe noch nie besonders viel von dem Gros der Menschheit gehalten und diese Reaktionen zeigen mir auf das Schrecklichste, wie richtig ich lag!
Trotz der unsäglichen Taten und Erfahrungen des letzten Jh.s (gerade in Dtl.), ist noch immer ein Großteil der BB;-)evölkerung bereit, den Hirngespinsten eines großspurig auftretenden Egomanen blind und unreflektiert zu folgen.

btw.: Ich bin überzeugt: Ratten wären nicht so blöd ;-)

Gretelchen hat gesagt…

Ich schaue BB ja seit der ersten Staffel und habe viele Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern miterlebt.

Das erste Erschrecken bei mir kam ja mit Staffel 7. Da dachte ich mir, wie weit will Endemol gehen.
Zum Glück wurde das wieder runterreguliert, von wem auch immer.

Jetzt haben wir eine Staffel, bei der das Zuschauen nur noch immenses Unbehagen beim unbeteiligten Zuschauer hervorruft.

Ich habe jetzt für mich beschlossen, daß ich das Ganze nicht mehr so nahe an mich heranlasse. Das ist reiner Selbstschutz.
Ich lehne es ab, daß einem abgehalfterten Viel-Ficker eine Plattform im TV geboten wird.
Und ich pranger an, daß seine Mitbewohner so geldgeil sind, daß sie dieses Spiel auch noch mitmachen.

Jeder Mensch hat eine Wahl.

Wie Chorus schon richtig geschrieben hat, man muß sich entscheiden. Das habe auch ich getan.

Chorus hat gesagt…

Eines wird für mich besonders deutlich. Der Sender kann die einzelnen Schichten der Zuschauer besonders gut einschätzen und bedient sich klassischer Mechanismen. Hierzulande bekundet die sogenannte intellektuelle Schicht ihre bedingungslose Loyalität zur demokratischen Gesellschaftsordnung und zu den unveräusserlichen Rechten des Grundgesetzes.
Die wird von einer "schweigenden" Mehrheit benickt.
Schaut man dem Volk aufs Maul, so stehen einem gelinde gesagt die Haare zu Berge, meint man unter sich zu sein, so ergiesst man sich in Fremdenhass, Neid, Gier usw. Das ganze gepaart mit teilweise diffusen Ängsten, die durch eine entsprechende Berichterstattung in den Medien noch zusätzlich geschürt wird.
Die breite Masse unserer Bevölkerung ist so wie wir die Klausianer im Internet wahrnehmen.....das ist die Realität mit der wir konfrontiert sind. Das ist es aber was Medienmultis wie RTL ( RTL 2) wollen........politische Macht, und die hat man explizit dann, wenn man in der Lage ist, durch bestimmte Schachzüge den Zuschauer zu manipulieren.
Big Brother ist nur eines von den Formaten wo den Grenzen dessen abzustecken sucht, was machtbar ist.
Und machtbar ist all das was wir kritiklos hinnehmen........inbesondere wenn wir es tolerieren das die wichtigsten Grundlagen unserer Verfassung, unseres Grundgesetzes:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Anonymous hat gesagt…

@ Chorus
Wohl war. Die ganze Medienlandschaft ist auf Angst aufgebaut.
Unterschwellig wird ständig das Gefühl vermittelt, dass man noch nicht alles hat, nicht schön genug ist, nicht schlank genug ist, dass die ganze Welt schrecklich gefährlich und schlimm ist. Und dass es den anderen viel besser geht als mir.

Und wie kann ich das ändern? Konsumieren natürlich! Und andere schlecht machen, damit ich besser erscheine. Völlig absurd die Dynamik. Viele verstehen nicht, dass es total verzerrt ist, was in den Medien dargestellt wird. Spätestens wenn man einmal in den Medien gearbeitet hat, so wie ich, weiss man, dass das Illusionen sind. Nichts von dem ist wirklich real. Was ist überhaupt Realität? Jeder kreiert seine eigene Realität im Kopf mit seinen Gedanken.

Millionen von Flugzeugen kommen pro Jahr sicher ans Ziel. Eins stürzt ab und Fliegen ist dann total gefährlich und Fluggesellschaften böse. Davon gibt es unzählige Beispiele. Am Tag haben Menschen in Deutschland viele gute Erlebnisse. Alleine dass wir jeden Tag Essen, warme Wohnungen haben und kein Krieg im Land ist, ist ein Luxus auf dieser Welt. Es passieren 100 schöne Dinge am Tag für einen Durchschnittsdeutschen. Dann gibt eine Sache, die nicht gut gelaufen ist und viele Deutschen jammern den ganzen Tag über dieses eine Ding, was nicht gut war, statt sich über die 100 Dinge zu freuen, die gut liefen. Das reicht aber noch nicht. Anstatt Selbstreflektion zu betreiben, wie man diese eine Sache zukünftig besser machen kann wird klausmäßig dann lieber über andere hergezogen und gelästert. Die haben ja schliesslich Schuld, dass es mir so schlecht geht.

Was wir bei BB erleben, spiegelt unsere Gesellschaft. Die Bequemlichkeit von Menschen, nicht bei sich selbst etwas ändern zu wollen, sondern immer nur die anderen verändern zu wollen. Der Glaube, dass andere mir etwas geben müssen, damit ich glücklich bin. Die Unfähigkeit zu sehen, dass nur einer uns glücklich machen kann: wir selber mit unseren Gedanken und unserem Handeln.

ForenBoy hat gesagt…

schön gedacht und auch schön gesagt liebe Liliane, nur, wer diesen Background hat wie du und einige andere hier versammelte, sollten erst gar nicht das positive im Gossenformat Big Brother suchen oder irgendwelche Ansätze, die das "Format" verbessern könnten.

Ich oute mich jetzt mal (wir sind ja unter uns) ich kenne BB erst seit der 8. Staffel und war ganz schnell ein erbitterter Gegner eines solchen Schwachmatenprogramms.
Da war ein Bewohner, der abgrundtief dumm, kriminell und asozial daher kam, den man ähnlich hochgelobt hat wie diesen Pimmelposer der jetzigen Staffel.
Er war ebenfalls rechtsradikal eingestellt und völlig verlogen, aber "er mach Spaß, und ist unterhaltsam" hieß es.
Für mich war es eine armselige hinterhältige Wurst auf Ritalin, die ich zum Kotzen fand.

Ja richtig, MaKö der braune Ossi aus Köthen. Für mich völlig unverständlich, wie dieses Ekelpaket auch von "unserem Mocke" und auch Alex BBR wegen seiner angeblich unterhaltsamen Schrei-Attacken positiv gesehen wurde.
In der 9. Staffel zog dieser Widerling wieder ein, da war die Staffel für mich gelaufen, und nun Klaus.

Für mich ist die Tendenz zum Abartigen eine Entwicklung, die die Fans des "Projekts" selbst mit verschuldet haben, weil sie "sowas ja alle sehen wollten".
Auf mich hat leider niemand gehört und auch niemand Rücksicht genommen.

Ich finde, dass Orwells "1984" in verantwortungsvollere Hände gehört als in die eines Gosensenders, denn Orwell wollte keinesfalls, dass die Leser des 1948 geschrieben Romans Gefallen an dem Großen Bruder fänden, sondern eher, dass sie alles tun werden, dass die geschilderten Zustände niemals Realität würden.
Auch da irrt Alex BBR wieder mal völlig, als er dir Liliane diesen Mist einreden wollte, ich gehe davon aus, dass er das Buch nie gelesen hat.

Wer sich den Film "1984" ansehen will, kann dies hier tun:

http://video.google.com/videoplay?docid=-5464625623984168940#

(in engl. Sprache)

Mike hat gesagt…

Inwiefern soll den der Köthener rechtsradikale Tendenzen aufgewiesen haben? Ich habe den nur in Staffel 9 erlebt und konnte davon nichts bemerken! Was hat er gesagt/getan das Du sowas schreibst??