Sonntag, 28. August 2011

Ein kritischer Blick nach Big Brother Amerika

Ich bin ja bekennender Big Brother USA Fan - aber nicht völlig kritiklos.

Für alle, die es bis jetzt noch nicht verfolgt haben (Ihr Doofies! :D ) eine kleine Zusammenfassung:

In dieser Staffel sind zu acht neuen Bewohnern drei altbekannte Paare aus vorherigen Staffeln eingezogen. Eines dieser Pärchen ist Jeff & Jordan. Die eine wahnsinnig grosse Fanbase haben. Leuchtturmmässig, falls sich manche erinnern. Und dann war da Shelly. Eine neue Bewohnerin, die von Tag 1 an die "Newbies" und die alten Bewohner gegeneinander ausgespielt hat, aber Jeff & Jordan gaaaanz tief reingekrochen ist. Aber so richtig tief.



Und bei der erstbesten Gelegenheit hat sie dann kalt lächelnd Jeff aus dem Haus gekickt.

So weit, so gut. Genau DAS ist eigentlich der Sinn beim amerikanischen BB. Lügen, Deals machen, weiter kommen.

Doch weil Shelly das jetzt nun mit Jeff gemacht hat, ticken einige der US-BB Fans ziemlich aus. Da wird nicht nur bei ihrem Chef angerufen, sondern sie und ihre Familie (inklusive der 8-jährigen Tocher!) erhalten Todesdrohungen.

Wie irre muss man sein, um wegen einem Format, das in den USA ein ganz anderes Gewicht hat, bei dem sich alle Fans tatsächlich darüber im Klaren sind, dass Taktieren zum Spiel gehört und dies auch wünschen, so auszuticken?

Man sieht also, egal, ob es als "emotionale Unterhaltung" wie bei uns hier gesehen wird, oder als Taktikspiel wie in Amerika, manche Fans scheinen sich einfach in einem TV-Format zu verlieren und die Grenzen zwischen TV und real zu verwischen.

Das einzig Positive an dieser Entwicklung: Sie bekommt mächtig Gegenwind. Ob auf Twitter, Facebook oder diversen Blogs: man wird immer wieder daran erinnert, dass es im Endeffekt, egal ob BB US oder BB D, immer noch nur ein Spiel ist. Und mit dem Aus-Knopf am PC oder TV zu Ende sein sollte.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Für mich ist es BB kein Spiel und wird es auch nie werden.
Und ich bin froh, dass es in Deutschland auch noch nicht als Spiel aufgezogen wird.
Sondern noch ein Format mit echten Menschen mit denen man mitühlen kann und keinen Spielfiguren die für Sieg und Geld über Leichen gehen.
Wenn es mal bei uns soweit kommt wie in Amerika, werde ich sicher nicht mehr schauen.
Und das mein ich auch 100%ig ernst.

hobbitt hat gesagt…

----Man sieht also, egal, ob es als "emotionale Unterhaltung" wie bei uns hier gesehen wird, oder als Taktikspiel wie in Amerika, manche Fans scheinen sich einfach in einem TV-Format zu verlieren und die Grenzen zwischen TV und real zu verwischen.----

Hätte nicht gedacht das du dich so Toll selbstreflektieren und einschätzen kannst.
Erinnere da an deine Hetzkampagne gegen Steve und deine Verbalen Entgleisungen--RESPEKT

Himbeertonella hat gesagt…

Hetzkampagne? Na also ich bitte dich. Ich habe Schtiefs Selbstenthauptung nur liebevoll begleitet.

Und wenn du den Unterschied zwischen Morddrohungen an Kinder der Bewohner und spassigen Blogbeiträgen nicht erkennen kannst, lieber Hobbit, dann kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

hallo hat gesagt…

von diesen unschöhnen drohunen abgesehen finde ich aber das bb wirklich nur einwenig bei bb usa abgucken soll und die spannung in de wäre um ein vielfaches höher

Anonym hat gesagt…

Die zurückliegenden Blogeinträge gegen Steve als "Hetzkampagne" zu bezeichnen: mehr als lächerlich.
Und das auf gleiche Stufe zu stellen,mit Menschen die in Big Brother Amerika Bewohner und ihre Familie bedrohen - da bleibt mir glatt die Spucke weg.
Wurde in den teils sehr spassigen Blogeinträgen gegen Steve,und diese alle zu Recht,was hetzerisches Unwahres geschrieben?Nein.Also - auf dem Teppich bleiben und nicht so einen Unsinn ala "Verbale Entgleisungen" usw. schreiben, nur weil -warum auch immer- ein Befürworter von Rülpskönig Stief.Unglaublich.
Dafür KEINEN Respekt.