Samstag, 22. Januar 2011

Sexy Cora: Boulevardmeldungen




Der Boulevardblätterwald überschlägt sich derzeit mit Meldungen und das Lesen kann einen schon sehr nachdenklich stimmen. Trotzdem niemand von uns sagen, was stimmt davon, was ist zur Auflagensteigerung journalistisch ausgedacht, was wirklich genau recherchiert und wo liegt die Wahrheit eventuell in der Mitte. Gesammelt liest es sich auf jeden Fall ziemlich beunruhigend und stellenweise extrem seltsam.

Aus Liebe brach Carolin ihre Lehre zur Krankenschwester ab, ging anschaffen, wurde zum Pornostar "Sexy Cora", zur Kultfigur des Trash-TV. Die fünfte Brust-Vergrößerung endete tödlich. "Sexy Cora“ starb mit 23. Witwer Tim Wosnitza (25) vermarktet seine Frau auch nach deren Tod.

Carolin Wosnitza lag noch im Sterben, da versuchte der angehende Porno-Witwer bereits eilig, den nächsten PR-Coup für die Marke "Sexy Cora" an Land zu ziehen: Zwei Stunden, bevor die Ärzte seine Frau für tot erklärten, telefonierte Wosnitza mit dem St. Pauli-Museum.

Sein Anliegen: Das Museum soll ein Denkmal für die Pornodarstellerin errichten. Museumschef Günter Zint: "Der Vorstand hat das einstimmig abgelehnt, da es keinen Bezug zu St. Pauli gibt." Die Verantwortlichen zeigten sich befremdet über den Zeitpunkt der Anfrage.

Der Betreiber einer Internet-Plattform für Pornos sagte am Freitag zur MOPO, dass Tim Wosnitza am Wochenende ein "Best of" mit Sex-Szenen seiner toten Frau ins Netz stellen will. Trauerarbeit?

Aus Liebe bricht Carolin ihre Lehre zur Krankenschwester ab, zieht von Schwerin nach Hamburg und geht am Hammer Deich anschaffen.

"Bei ihrem ersten öffentlichen Dreh wäre sie am liebsten weg gelaufen"“, erzählt er 2009 bei einem Interview auf einer Pornomesse. "Ich habe ihr gesagt: Komm, zieh's durch." Carolin gestand: "Ich hab gezittert." Ihr "Manager" lässt sie bei Interviews nur selten zu Wort kommen.

Quelle: Hamburger Morgenpost

Weitere Quelle und fast identischer Text: Express


Quelle: Promis Inside

Bekannt ist zudem, dass aus dem direkten Umfeld jede von Coras Regungen ins Netz gestellt oder an einschlägig bekannte Zeitungen weitergegeben wurde - siehe BILD-Blog - und man damit gezielt die Öffentlichkeit suchte. Aber ist das nicht auch der Preis, wenn ein Mensch die Öffentlichkeit lebt und sogar den GV öffentlich macht? Kann man sich da bei einem Unglücksfall zurückhalten oder bedient man dann auch weiter das, was man vorher schon (gegen Geld) bediente? Ist das in den USA nicht exakt genau so?

Mir wurde aus berufenem Toni-Kennermunde gesagt, meine Meinung fehlte irgendwie im ersten Artikel über den Tod von Cora. Stimmt. Sie fehlte und das aus gutem Grund. Ich habe meine Meinung und meine Sicht zu den Vorgängen noch runtergeschluckt - auch wenn ich dafür mehrfach schlucken musste, bis die Worte wieder runter rutschten, was ich zugebe. Aber es geschah eben bewusst.
Tatsache ist, Cora ist noch nicht beerdigt. Teile ihrer Angehörigen, Freunde und Fans werden mit Sicherheit mitten in der Trauerphase sein. Dem haben wir als externe Beobachter Respekt zu zollen. Die Aufarbeitung, auch hier im Blog, läuft nicht weg. Es gibt für uns keinen Zeitdruck, keine Quotennot, denn die Zugriffe waren auch in unserer Auszeit grandios und das Tag für Tag.
Außerdem gehören nach meinem Dafürhalten die Obduktionsergebnisse dazu, wenn man sich ein umfassendes Bild machen möchte. Also habe ich das getan, was der Situation und dem tragischen Tod von Cora angemessen war und was ich mir von manchen Menschen aus ihrem Umfeld auch gewünscht hätte: Ich habe einfach geschwiegen. Denn Schweigen sagt oft mehr als viele, viele unnütze Worte. So auch hier.

Kommentare:

mondenkind hat gesagt…

Danke, Toni(s).

Anonym hat gesagt…

So seh ich das auch.

banks73 hat gesagt…

Die Bild legt noch nach, eine große Wochenserie zu Cora...

http://www.bild.de/BILD/news/2011/01/24/big-brother-busenstar-cora/protokoll-eines-verpfuschten-lebens-wie-aus-der-kleinen-carolin-sexy-cora-wurde.html

Anonym hat gesagt…

Ich finde es ehrlich gesagt nicht in Ordnung, wie Presse und Internetgemeinde sich jetzt auf Tim stürzen.
Cora war bei weitem kein Engel, wie sich jetzt gerne an sie erinnert wird. Sie war intelligent und süß - aber hatte es auch faustdick hinter den Ohren.

Auf manchen Fotos kann man in ihrem verruchten Gesichtsausdruck deutlich erkennen, dass sie nicht das engelsgleiche Unschuldslamm ist, sondern eine Prostituierte, die richtig Spaß an dem Geld hat, welches sie durch ihr wirklich hervorragend durchdachtes "Konzept am Mann" verdientermaßen einnahm.

Sie schien mir selbstbewusst und stark genug selbst zu entscheiden, wohin ihr Weg geht.

Dass für sie letztendlich nur das Business zählte, hat man an der nicht wirklich netten Abfuhr erlebt, die sie Tobi erteilte.

Ich mochte Cora bei BB gerne. Trotzdem verschleiert mir ihr tragischer, ganz fürchterlich trauriger und unnützer Tod nicht den Blick auf die Realität: sie hat sich unters Messer gelegt. Sie ist dieses Risiko eingegangen. Ich glaube nicht, dass sie diesem Tim willenlos hörig war.

Und was ihn angeht.. Er wird jede Nacht wenn es dunkel und ruhig ist sein Verhalten mit seinem Gewissen vereinbaren müssen.

Cora starb einen unnützen Tod. Das ist die traurige Realität. Aber weder war sie ein Engel noch ist Tim der Teufel.

Uwe aus Hamburg hat gesagt…

Traurig, dass wir uns unter diesen umständen wieder zusammenfinden. Ich, der ja bekanntlich kein Cora Fan war, empfinde tiefes Mitleid für sie. Zuerst mochte ich Cora überhaupt nicht. später dann, hat sie bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt.

Man konnte sehen, dass sie auch andere Facetten hatte, die aber immer wieder in den Hintergrund gerieten. Ich hatte nicht den Eindruck, das sie glücklich war.

Ich gebe zu, dass ich sehr sehr traurig war, als ich von Cora`s Tod eruhr. Habe ich sie bei BB noch als billige Pornodarstellerin wahrgenommen, so habe ich jetzt gemerkt, dass ich sie als Mensch gerne mochte.

Ich werde sie nicht als Pornodarstellerin in meinem Gedächtnis behalten, sonder als süsses junges Mädchen, dass viel zu früh von uns gegeangen ist. Man sollte am Ende eines Lebens nicht nur bewerten was jemand getan hat, sondern wer er wirklich war.

Ich war lange am überlegen, ob ich die folgende Links hier poste:http://www.promiflash.de/so-geschockt-war-porno-klaus-von-coras-tod-1101241690.html

http://www.mopo.de/2011/20110125/hamburg/panorama/bushido_soll_fuer_cora_singen.html

Ich habe mich letztendlich da zu durchgerungen, weil ich denke, dass ihre Fans informiert sein sollen. Auch wenn es nicht immer nur positive News sind.

Anonym hat gesagt…

Ja es ist tragisch was mit Carolin geschah...aber lese ich Beiträge wie..."es ist hart wie auf Tim eingeschlagen wird....",da wird mir speiübel,denn,er war es, der jeden Tag über das momentane Befinden seiner,doch so sehr geliebten Frau,mit den Medien sprach.In der ganzen Zeit wurd noch nicht mal gie HP von Cora überarbeitet,so das auch dort die leute lesen konnten,was grad geschah.Traurig.Ich selber bin so schockiert,weil ich im Altersheim arbeite,aber die Menschen die dort sterben,haben ihr Leben gelebt.Ob cora mit ihrem Leben glücklich war,will und kann ich nicht beurteilen,und DAS wird auch niemals jemand können,denn sie gestorben ist und nur sie wußte es.Aber bei BBx hat sie eine Seite an sich gezeigt,die nicht ins Pornoklischee` passte,sie war lieb und voller selbstzweifel(im gegensatz zu Annina).Auch ich hoffe das sich die Redaktion besinnt,und es zu BB11 "normale" Leute geben wird,aber meine Hoffnung schwindet,denn jeder hat gesehen,wie weit und vorallem wie beliebt unser Pornopisser war bzw gekommen ist und es braucht nur einen abgebrühten Charakter,der die Nummer verfolgen wird...ohne wenn und aber.Scheiss auf Menschen. Es geht um Unterhaltung und nur jemand der in der Gesundheitspflege arbeitet,weiß wie auch ohne TV auf Menschen geschissen werden kann.